Gottesdienerin Małgorzata Wiewiorra

SIE VERTEIDIGT IHR KEUSCHHEIT

ZUM SCHUTZ VON KEUSCHHEIT

        Ähnlich wie Karolina Kózkówna wurde umgekommen, verteidigte gleichzeitig ihr Keuschheit. Siebzehnjährige Małgorzata Wiewiorra von Ermland und die viele zur Ehre der Altare erhoben sehen möchten.

Das war höchstwahrscheinlich einige der dramatischsten Zeiten in Geschichte der Stanclewo Pfarrei, die liegt etwa 30 km von Olsztyn. Am 30. Januar 1945 wurde in dieses Land die Rote Armee einmarschiert. Während der Stationierung, sie suchten in der naheliegenden Häuser nach junge Frauen und Mädchen. Eines Tages kamen sie zur Landwirtschaft von Paweł und Róża, die in der Nähe des Waldes in der Kolonie lag, etwa 3 km vom Dorf. Siebzehnjährige Małgorzata lag schwerkrank im Bett. malgosia An diesem Tag verteidigte die Mutter Ihre Tochter gegen einen Überfall der Sowjets, aber sie drohten, dass sie zurückkommen würden. Seit diesem Tag wachten Tag und Nacht die Geschwister bei einem Kranken, um ihr Schwester vor Gefahren zu schützen. Am 9. März kamen die Sowjets ein zweites Mal zum Wiewiorras Haus. Małgorzata möchtete ihr Keuschheit zu verteidigen und begann zu fliehen durch den Wald zum Hause eines Nachbarn. Die Sowjets gaben zwei tödlichen Schüsse in das Mädchen ab, und dann war sie eine Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Die Familie wusste nicht, was wirklich passiert war, deshalb begann sie die Suche nach dem Mädchen. Im Wald wurde Małgorzata tot aufgefunden und sie wurde in der Nähe des Hauses begraben. – Im Pfarrhaus stationierten Sowjets. In jenen Zeiten konnten nicht am Friedhof stattfinden – sagt der Priester Andrzej Adamczyk, der gegenwärtige Pfarrer von der Pfarrei St. Joseph der Verlobten und Maria Himmelfahrt in Stanclewo. Der damalige Pfarrer der Priester Feliks Wieczorek wurde damals nach Ural verbannt. Nach einem Jahr kam er zurück. Im Totenbuch gab es einen Zusatz unter der Nummer 59b: „(begrub) im Garten der Wiewiorra -Familie, ershoss“.

Małgorzata war das zweite Kind in der Paweł und Róża Wiewiorra-Familie. Sie hatte fünf Brüder und vier Schwestern. Sie kam aus einer tief gläubigen katholischen Familie. Sie war fromm und ging jeden Tag unabhängig von Witterung zur Kirche, die 3 km von Stanclewo entfernt lag. Jeden Tag sie sprach ein Rosenkranz, nahm Gottesdienst im Mai und Rosenkranz-Messe teil, und während der Fastenzeiten nahm im Kreuzweg und in der Passionsandacht teil. Sie legte besonderen Wert auf die Tugend der Keuschheit. Sie war ein sehr dienstbereite und herzliche Mädchen. Sie gern half anderen Menschen und lebte miteinander friedlich, hatte die Geduld im Ertragen der Widrigkeiten des Lebens, der Leides und Mühen. Sie zog vor, ihre Zeit mit Gleichalterigen zu verbringen. Sie stellt die höchsten Ansprüche an sich selbst. Sie war Musterschülerin in der Schule. Wenn ihr Vater zog in den Krieg, sie half ihrer Mutter bei der Arbeit, zu Hause und auf dem Feld.

Sie erhält ihre Erste Heilige Kommunion in 1938. Der Priester Feliks Wieczorek bereitete sie auf das Sakarment vor.Screenshot_2

Nach dem Krieg führten dieWiewiorro-Familie nach Deutschland weg. Auf dem Pfarrfriedhof in Stanclewo gibt es nur das Grab von ihre Mutter Róża. Das Grab von Gottesdienerin Małgorzata gibt es in ursprünglichen Bestattungsort. Die gegenwärtige Besitzer des Wiewiorras Grundstück machen dieses Ort für die Besuchers zugänglich. Mit ihrer fortlaufenden Seligsprechungsprozess, der in 2011 auf diözesaner Ebene abgeschlossen wurde, wurde das Grab auf dem Ortspfarrfriedhof in der Nähe von Kirche versetzt

– Die früheren Einwohners von Ermland behielten Małgorzata in Erinnerung. Während der Seligsprechung wurde ihre Geschichte an die Öffentlichkeit gebracht. Wir gaben Informationsfolder heraus. Wenn ich die Exerzitien an einem neuen Ort führe, erzähle ich über Małgorzata, die ihr Leben für Keischheit opferte – sagt der Priester Andrzej Adamczyk.

Es gibt schon Informationen über die erhaltene Gnaden durch Vermittlung von Małgorzata. Eine Familie von Tarnów, die in finanziellen Schwierigkeiten befunden wurde, besichtigte in der Nähe von Stanclewo. Sie bekamen ein religiöses Bild mit einem Gebet durch die Gottesdienerin Małgorzata Wiewiorros Fürsprache und sie half ihnen. Wenn sie kein Geld für Rechnungen hatte, schickte ein ihr Bekannte, der keine Ahnung von ihre Situation hatte, genügend Geld.

– Gestern führte ich ein Telefongespräch mit der entfernten Verwandtschaft von Małgorzata. Frau Marianna wohnt in Deutschland und kümmert um ihre Mutter. Sie bat um Hilfe von Caritas. Sie sollten die Antwort nach einigen Wochen bekommen und sie brauchten sofort die Hilfe. Dann bat sie Małgorzata von ganzem Herzem um die Fürsprache. Nach zwei Tagen hatte sie eine positive Antwort und eine konkrete finanzielle Unterstützung – erzählt der Priester Andrzej Adamczyk.

Von Ende 1980 bis Anfang 1990 hatten die Banmitglieder der Gruppen Armia und Israel das Tonstudio in Stanclewo. Dort kamen auch Darek Malejonek, Tomek Budzyński und andere Rockmusiker an. In dieser Stadt wurden die erste Aufnahme von Legenda-Platte gemacht. – Diese Musiker einer nach dem anderen begannen zu Katholizismus bekehren. Das war ein Thema von Radykalni-Buch bei Tomek Budzyński. Manche sind heute in katholische Bewegung. Einmal lud ich Tomek Budzyński zur Pfarrei ein, und er sagte, dass er erstmals in unserer Kirche war, obwohl er mehrmals in Stanclewo während der letzten beiden Jahren gewesen wurde. – erzählt der Priester Andrzej Adamczyk. Ist es auch durch die Gottesdienerin Małgorzata Wiewiorros Fürsprache?

Irena Świerdzewska