Die Pfarrei in Stanclewo

Geschichte der Pfarrei entsteht am 22 Februar 1910. Etwa drei Jahre früher in 1907 wurden das Pfarrhaus, landwirtschaftlichen Gebäude und provisorischen Kapelle gebaut. Langfristig sollte eine große Kirche gebaut werden, für die die Baustoffe langsam gesammelt wurden.

Der Priester Walenty Barczewski beschrieb in seinem Buch „Geografia polskiej Warmii“ (1918) die Entstehung der Pfarrei so:

Zur Pfarrei Stanclewo gehören 1310 Katholiken. Stańslewo (Stanislewo) ist am Stańslewo See, das heißt Jełmuńsko See (AlmoyerSee, früher Almoy) gelegen, skanowanie0002das große Dorf ist ein und ein Viertel Meile von Biskupiec und eine halbe Meile von Świętolipska, liegt an der lästigeren und sandigen Straße; hinter Ermland Grenzland seit Langem verlangten viele Katholiken von Masuren nach eigene Kirche in nächsten Umgebung. Der langjährige Pfarrer von Pfarrei Biskupiec, der späteren Suffragan von Ermland, der Priester Edward Herman bemühte sich um 3 Hufe für eigenen Priester, Scheunen [landwirtschaftlichen Gebäude] und ein neues Pfarrhaus mit dem Anbau wie provisorischen Kirche am See in wunderschöner Lage gebaut wurde. Am 28 Juni 1907 kam ein erster Priester wie Pfarrer [der Priester Piotr Jagalski] an, erst später wurde das feste Pfarramt übergenommen. Am 8 Juli 1908 besuchte Suffragan der Priester Hemann zum esrten Mal die Pfarrei Stanclewo.

Zuerst war es geplant, dass die Pfarrei aus zwei große Dörfer in der nordwestlichen Ecke der Pfarrei Biskupiec bestanden wurde, das heißt Stańslewo (Stanclewo), Bredynek und auch ein angrenzendee Dorf Stryjewo, und das Masuren-Grenzland mit der Kirche in Stańslewo.Aber wenn inzwischen Bredynek wurde eine Straßenanbindung mit Biskupiec gebildet, […] deshalb wurden Bredynek und Stryjewo vom Projekt ausgeschlossen und am 22 Februar 1910 wurde die Pfarrei Stańslewo gegründet, die aus die folgende Dörfer schließlich besteht, nämlich: von Biskupiec aufgeteilt wurden vonErmland – Stańslewo,von Masuren:dieDörfer Jełmuń (Jełopie, Allmoyen) und Choszczewo (Kościewo) A und B, in der Nähe von Stańslewo See,und Landgüter:Jełmuń (Gut Allmoyen), Mały Kozarek (Kl. Kosarken), Niborg (Gut Neberg, Neeberg, Neuberg), Janistal (Johannisthal [Janiszewo]), Grabniak (Gut Choszczewen), von die Pfarrei Kobułty (Kobulten)in Masuren:Stary, Nowy Gieląd (Alt, NeuGehland) Małe Gielądy, Duży Kozak (Gr. Kosarken) und Landgutmit lut. Kirche Sorkwity (Sorquitten), von der Pfarrei Ządzborsk (Sensburg [Mrągowo])das Dorf und das Landgut Pustniki (Pustnik), von Pfarrei Świętolipsko (Heiligelinde):Szymanówka (Schiemanowen) und Surmówka (Surmowen),ein kleines Dorf, und in Nowinain ehemaligen Wäldern, die vor 50 Jahren abgeholzt wurden, in der Nähe des Ermland-Grenzlands Mała Surmówka.“

Noch vor Beginn des Zweiten Weltkriegs waren noch nach der Priester Jagalkim (1907 – 1930) die Pfarrers der Pfarrei : der Priester Jan Zink (1930 – 1934), der Priester Hubert Krebs (1934 – 1937) und der Priester Feliks Wieczorek (1937 – 1954).

1945 war die tragischste Jahr in der Geschichte der Pfarrei. Am 30. Januar in dieser Jahr wurden die Sowjettruppen einmarschiert, die in Stanclewo von Noveber 1945 stationierten wurden. Am 15 Ferbruar wurde der Priester Feliks Wieczorek nach Ural verbannt. Im Totenbuch gab es einen Zusatz unter der Jahr 1945, der die Gefangenschaft des Pfarrers Wieczorek bestätigte: „ Wenn den Pfarrer wurde in Gefangenschaft in Ural gehalten, wurde die folgende Personen gestorben, die ohne der Priester begraben wurden/…/“. Ähnlicher Zusatz kann man im Taufregister finden. Während der Gefangenschaft des Pfarrers erfüllten die pastoralen Dienstes die Priester von Warpun: der Prester Gerard Rost (er wurde auch in Kętrzyn 5 Tage lang von Russen gefangen gehalten) und von Węgoj: der Priester Leon Woywood (während der Stationierung der Sowjets verbarg er sich mit seinen Gemeindemitglieder im Wald)malgosia). Am Januar 1946 kam der Priester Wieczorek zurück und ergänzte das Totenbuch, insbesondere Gefallenen in der Zeit des Zweiten Weltkrieg in 1945. Unter Verstorbener gab er auch Małgorzata Wiewiorra an, Gottesdienerin, deren der Seligsprechungsprozess zur Zeit in Erzdiözese Ermland im Gange ist. Im Totenbuch gab es einen Zusatz neben ihr Name unter der Nummer 59b: Margarethe Wiewiorra, aus Stanclewo, geboren 15.10.1928, gestorben 09.03.1945, begrub 15.03.1945 im Garten der Wiewiorra -Familie, ershoss. Małgorzatas Grab gibt es bis heute im ursprünglichen Bestattungsort, in heutige Ostoia, in der Kolonie, 3 km vom Dorf.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden die gesammelte Baustoffe für den Kirchbau und manche von früheren Bewohnern mussten ihren heimatlichen Regionen verlassen. Neue Bewohner sind hier nach den angrenzenden Gebieten, von Kurpia und anderen Teilen Polens. In 1945 musste der Priester Feliks Wieczorek nach Deutschland emigrieren, wie manche seine Gemeindemitglieder und dort er erfüllte die pastoralen Dienstes. Die nächsten Pfarrers waren: der Priester Marian Stanisławski (1954 – 1961)– zus seiner Zeit die Kirche wurde durch einen Anbau erweitert und es um einen Turm ergänzt, der Priester Antoni Szubski (1961 – 1967), der Priester Jan Latocha (1967 – 1993) – er erfüllte die pastoralen Dienstes auch in Pfarrei Warpuny, der Priester Jerzy Jaskóła (1993 – 1998) und der Priester Eugeniusz Pipała (1998 – 2009) .

Die diözesan Reorganisationen (unter anderem Pfarrei Sorkwita) verursachten zu einer Abnahme der Zahl der Gemeindemitglieder, denen die „provisorischen“ Kapelle ausreichend war. In Stanclewo gibt es keiner große, schöne Tempel, aber es gibt Leute, die eine wahre Gemeinschaft sind, die sich in die gemütliche Kirche versammelt. Der zweite Tempel in die Pfarrei ist die historischen Kapellen St. Roch und St. Florian in Bredynek, die der Teil der Pfarrei in den neunziger Jahren bei dem Priester Jerzy Jaskóła geworden wurden.

Daher besteht die Pfarrei besteht aus Stanclewo und 6 angrenzende Dörfer – Choszczewo, Bredynki, Jełmuń, Janiszewo, Surmówka, Szelągówka. Obwohl alle Dörfer sich in kürzer Entfernung voneinander befinden, kann man die Vielfalt bemerken – die Pfarrei ist doch im Ermland-Masuren Grenzland. Zwischen Stanclewo und Choszczew gibt es ein Kreuz, und man kann auf einen Arm „Warmia“ (Ermland) und auf zweiten Arm „Mazury“ (Masuren) finden. Ein Kreuz teilt uns nicht, es eint uns.

Es gibt in die Pfarrei der Pfarrchor, die Gruppe von Ministranten, die Rosenkranz-Gebetsgruppen, die Prozessiongruppe.

Gottesdienerin Małgorzata Wiewiorro kommt aus Stanclewo.Für sie beschloss der Erzbischof Wojciech Ziemba die Eröffnung eines Seligsprechungsprozesses in 2005. Małgorzata ist unter die Märtyrers des Zweitens Weltkrieg, die Opfers des Hitlerismus und des Kommunismus. Geboren um 1928. Am Januar 1945 wurde in dieses Land die Rote Armee einmarschiert – sie suchten nach junge Frauen und Mädchen. Damals die Familie verteidigte das kranke Mädchen gegen einen Überfall der Sowjets, aber sie drohten, dass sie zurückkommen würden. Am März desselben Jahres kamen die Soldaten zurück. Małgorzata möchtete ihr Keuschheit zu verteidigen und floh durch den Wald zum Hause eines Nachbarn. Die Sowjets gaben zwei tödlichen Schüsse in das Mädchen ab, und dann war sie eine Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Die Familie fanden sie im Wald, leider Małgorzata war schon gestorben. Sie wurde in der Nähe ihres Familiehauses begraben.

Viele möchten auch eine andere Person zur Ehre der Altare erhoben sehen – Gottesdiener der Kardinal Stanisław Hozjusz, der das Dorf in 1569 gründete. In 2003 während der Denkmalpflege des Altars, die auf der damalige Pfarrer Priester Eugeniusz Pipała Anregung gemacht wurde, wurde ein besonderes Objekt entdeckt, nämlich darunter eines Bild der Jungfrau Maria war eines Brett vom Grab oder Grabmal der Mutter von den Priester Tomasz Treter, den persönlichen Sekretar des Kardinals Hozjusz.