DieSchlacht um das Wasser

strong>Schlacht um das Wasser – 6. Mai 1863

Wie Barczewski schrieb, Bredynek wurde am zwanzig Morgen Ackerland See in wunderschöner Lage gebaut. Es war Gemeingut des Dorf, weil „ die lebendigen, lebhaften und arbeitsame Einwohners von Bredynek Dorf dieses große nützliche Moor so sehr liebten, dass sie glaubten, dass ohne diesen See man nicht wirtschaften und leben kann. Im See hatten die Kinder Spaß, die Vieh und das Geflügel tranken, Leute fischten und „ sie tollten im Sommer auf ein Boot und im Winter auf dem Eis herum“. Auf der anderen Seite des Sees in Richtung Biskupiec waren die Mühle und das Wirtshaus. Als Ergebnis dieser Aufteilung, der Teich mitten in das Dorf, aus dem die ganze Gemeinschaft Nutzen ziehen konnte, erhielt dem neuen Müller, der eine Entscheidung über die Erwässerung des Teiches traf und dieses Gebiet in der Wiese wandelte um. Die Einwohners von dem Dorf sich so aktiv widersetzten diesem Plan, dass die amtliche Bewilligung vom Projekt der Erwässerung sich in das lange Rechtsverfahren verwandelt wurde, aber zuletzt den Müller erhielt die Erlaubnis. Barczewski schrieb, dass der Müller kam auf eine Idee, dass dieser See als die Wiese und die Weide dienen wird. Er bewog die Bauern zu diesem Plan, der er mit dem Eigentumsrecht an einem Grundstück begründete – Müllers Boden , obwohl das Wasser in den See gemeinsam war. Die Bauern unterschrieben sogar die Urkunde, in deren sie auf das Recht zu der See verzichteten. Dann mochten sie seinen Fehler gutmachen, und sie gingen mit diesem Streitfall vor Gericht, aber das gab dem Müller Recht. (er hieß angeblich Gross).

Wenn der Müller begann den Damm zu graben, fürchteten die Einwohners von Bredynek sich vor schwere Verluste. Deshalb entschlossen sie sich zu die Arbeitern in Meliorationsarbeiten zu stören. Einwohnern zweimal machten unmöglich die Realisierung des Projekts. Im April1863 sie vertrieben sowohl Arbeitern, die die Erdarbeiten führten aus, als auch die Polizisten, die geholt wurden, um sie zu schützen, und die Beamtern von Amt dieses Landrats. Die Einwohners von Bredynek versuchten diese Entscheidung der Ortbehörden auf dem Verwaltungsweg zu widerrufen; ein gewisser Herr Joseph Dukat namens die Einwohners schrieb den Antrag beim König Wilhelm. Diese Versuche blieben jedoch ohne Erfolg. Gleichzeitig der Starost des Landkreis Reszel, nämlich Adalbert von Schröter, durch Oberpräsident der Provinz Preußen Franz Eichmann, erhielt er im Hauptpräsidium der Korps I in Königsberg die militärische Unterstützung für die Arbeitern. Diese war nach Meinung Barczewski, der Trupp, der aus von 24 Männer und einen Offizier von Rastembork oder Lec (Giżycko) bestand, um die Gräbern von Kabiny die Niederreißung des Mullers Damms zu ermöglichen.

Am 6. Mai (am Mittwoch) 1863 um etwa vier Uhr am Nachmittag kamen die Einwohner des Dorfs: etwa 100 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, und der Trupp von Grossa entgegen. Die Leute besetzten den Damm und weder Forderungen der Beamtern noch Befehle des Befehlshabers vom Trupp, brachten sie nicht zu die Verlassung des Damms. Die Soldaten sollten die Ordnung bringen, und im Namen von geltendes Recht sie gaben ersten Schusses zu die rebellierende Menge ab, so beschrieb es der Priester Barczewski und er schrieb weiter:

„Die Soldaten gaben erste Salve zu der Bevölkerung, die mit der Stöcke, Dreschflegels, Heugabeln und Spatens bewaffnet wurde. Fünf Personen wurden getötet, weitere fünf wurden schwer verletzt und nach furchtbare Foltern hauchten ihre Seele aus. Dann die entsetzten Leute schrien und begannen zu ihre Häusern laufen, und die angeheiterten Soldaten schossen auf die Leute und stachen sie mit der Bajonette. Das Mädchen, Anna Pliszkówna, öffnete die Tür, weil sie sehen wollten, was dort geschieht, tödlich getroffen, eine Schuss traf sie in den Kopf im Hausflur. Ähnliche wurde eine schwangere Frau getötet, mit der Bajonett gestochen. Die Zahl der getöteten Personen war siebzehn, außerdem wurden manche Menschen schwer verletzt. Der Augenzeuge dieses ungewöhnlichen Blutbads war der Bauern Kantel von Bredynek schrieb am 15. Januar 1923: „ Ich möchte Sie mitteilen, um was ich gebeten wurde, was in Bredinek in 1863, 6. Mai geschehen ist, wenn diesen Müller… nicht Wohltäter erlaubte diese Menge zu töten, an diesem Platz wurden 5 Männer, 3 Frauen und 2 Mädchen getötet und etwa 30 schwer verletzt, und keine überlebt. Alle wurden in Biskupiec im Friedhof begraben.“

Der Priester Barczewski beschrieb die Erzählungen von der Leute, die diese Ereignisse in Erinnerung behielten, der Artikel in eine Deutsche Zeitung jedoch gibt es die Regierungs Version. Dort erscheint der Name Gross, außerdembemerkte er, dass laut Gesetz über die Aufteilung die Proteste der Einwohners unbegründete waren. Im Artikel ist nachzulesen, dass am April während der Grableistung den Feldjäger beleidigt wurde, und die Soldaten mehrmals erklärten und überzeugten von diese wichtige Sache, aber die Leute vertrieben die Beamtern und vergruben die Brunnens, weil nach Ansicht der Bauern der See nicht durch die Brunnens ersetzt wurde. Dann erst kam die Armee an, und bereits damals die Soldaten verhielten sich gegenüber die Menge nicht aggressiv. Die Menge weiter leisteten einen Widerstand, deshalb die Soldaten schon wieder erklärten und überzeugten, bedrohten mit gefährlichen rechtlichen Auswirkungen für den Revolten gegen die Autorität. Wenn sie die Spott hörten, marschierten die Soldaten mit Bajonetts. Schlägerei wurde begonnen, die Leute fassten die Soldaten an den Bajonetten und sie versuchten den Soldaten die Karabiners entreißen. Plötzlich wurde zum ersten Mal ein Schuss abgegeben, dann weitere Schüsse ein paar Mal, aber den Offizier und den Landrat schrien zusammen den Soldaten an – “halten” und die Leute flohen vor Ihnen. Der Autor des Artikels fügte hinzu: “während der Schlägerei wurden die Menge mit den Messern, den Stöcken und den Steinen auf den Soldaten geworfen. Die Ärzte wurden von Biskupiec und Zadzborg (Mrągowo) herbeigeholt, um Wunden zu behalten. Leider gaben es auf dem Platz neun Leichen, und dann noch drei Personen an den Folgen ihrer Verletzungen starben, fünfzehn Personen teilweise schwer verletzt waren.”

Noch in 1863 wurde das Kreuz im Dorf zum Gedenken an den Toten aufgerichtet, und in 1884 auf dem früheren Müllers Damm wurde die Kapelle gebaut, die durch Jan Skupski II gefördert wurde, der die Pilgerfahrten zu Fuß so genannt „łosierzy“ nach Świętolipsko (Heiligelinde) führte, , hielt sie immer bei der Kapelle an, und dann Skupski erzählte über das Massaker.

In den Kirchenbücher der Pfarrei Biskupiec wurde die Namen der Gefallenen, die Berufe, der Grund des Tods, die Erhaltung der Krankensalbung, die hinterlassenden Verwandten angegeben:

  1. IgnazKorioth, Zinsbauer, am 6. Mai gestorben , 46 Jahre alt, durch Soldaten erstochen wurde, keine letzte Ölung,hinterließ seine Frau und 4 minderjährige Kinder, Beerdigung fand am 11.5.1863 in Biskupiec statt.
  2. Valentin Klomfaß, Altsitzer, in Bredynek am 6. Mai um 16.00 Uhr gestorben, war 66 Jahre alt. durch Soldaten erstochen wurde, keine letzte Ölung,hinterließ seine Frau Anna K., eine erwachsene Tochter Rosalię, ein minderjährige Sohn Józef. Beerdigung fand am 11.5.1863 r . in Biskupiec statt.
  3. RosaliaFurmanski, eine Tochter des verstorbenen Bauers , der Rentner Michael F. , in Bredynek am 6. Mai 1863 , um 21.00 gestorben, war 23 Jahre alt,durch Soldaten erstochen wurde .erhielt die letzte Ölung. hinterließ ihre Mutter Katarzynę. Beerdigung fand am 12.5.1863 in Biskupiec statt.
  4. Anna Formanski, geborene Jabłonka, eine Frau des Bauers Jakob F. in Bredynek am 6. Mai um 16 Uhr gestorben, war 48 Jahre alt, erschoß durch die Soldaten. keine letzte Ölung . hinterließ ihr Mann Jakob F. und zwei kleine Töchter. Beerdigung fand am 11.5. 1863 in Biskupiec statt.
  5. Anna Pliszka, eien Tochter des Gutshofsarbeiters Nikolaus P. , in Bredynek am 6. Mai um 16 Uhr gestorben, war 19 Jahre alt und 7 Monate, erschoß durch die Soldaten ,keine letzte Ölung , hinterließ die Eltern, Beerdigung fand am 12.5.1963 in Biskupiec statt.
  6. ElisabethSkupski, die Frau des Bauers Antoniego S. in Bredynek am 6 Mai, um 16Uhr gestorben, war 28 Jahre alt, erschoß durch die Soldaten, ,keine letzte Ölung , hinterließ ihr Mann Antoni S. und zwei Kinder. Beerdigung fand am 12. Mai 1863 in Biskupiec statt.
  7. Michael Hahn, Eigenkätner (Kleinbauer), wohnte in Bredynek, am 7. Mai um 10.00 Uhr gestorben, war 34 Jahre alt,erschoß durch die Soldaten .erhielt die letzte Ölung. hinterließ seine Frau Katarzyna und zwei kleine Kinder. Beerdigung fand am 11.5. 1863 in Biskupiec statt.
  8. Anton Koenigsmann, Kleinbauer, wohnte in Bredynek, am Mai 1863 um 16.00 Uhr gestorben, war 28 Jahre alt, erschoß durch die Soldaten .erhielt die letzte Ölung. hinterließ seine Frau Karolina und eine minderjährige Tochter, Beerdigung fand am 11.05.1863 in Biskupiec statt.
  9. Friedrich Schaefer, Kleinbauer, wohnte in Bredynek, am Mai 1863 um 16.00 Uhr gestorben, war 50 Jahre alt,erschoß durch die Soldaten ,keine letzte Ölung, hinterließ seine Frau Marianna und zwei minderjährigen Kinder , Beerdigung fand am 12.5.1863 in Biskupiec statt.
  10. Joseph Moeck, Gutshofsarbeiter, Bredynek, am 6 Mai um 16 Uhr gestorben, war 30 Jahre alt, erschoß durch die Soldaten ,keine letzte Ölung, hinterließ seine Frau Rozalia und ein minderjährige Sohn. Beerdigung fand am 11. Mai 1863 in Biskupiec statt.
  11. .Johann Stolla, Kleinbauer,, Bredynki, am Mai 1863 um 7.00 gestorben, war 45 Jahre alt, erschoß durch die Soldaten, verstarb auf Grund einem Schussverletzung , .erhielt die letzte Ölung.hinterließ seine Frau Magdalena, fünf kleine Kinder. Beerdigung fand am 11. Mai 1863 in Biskupiec statt.
  12. Michale Lompa, Zinsbauer von Stanclewo, am 10 Mai um 11.00Uhr gestorben, war 28 Jahre alt, erschoß durch die Soldaten, verstarb auf Grund einem Schussverletzung , .erhielt die letzte Ölung.hinterließ seine Frau Anna geborene Weinert und drei minderjährige Kinder . Beerdigung fand am 13.5.1863 in Biskupiec statt.
  13. Valentin Skupski, Kleinbauer, Bredynki, am 13. Mai um 4 Uhr am Morgen gestorben, war 45 Jahre alt,verstarb auf Grund einer Stichwunde, durch die Soldaten getöten wurde, am 6. Mai gestorben.erhielt die letzte Ölung . hinterließ seien Frau Anna und zweiminderjährige Töchter . Beerdigung fand am 16.5.1863 in Biskupiec statt.
  14. Anton Biendara, Kleinbauer Bredynki, am 19. Mai 1863 um 18.00 Uhr, war 47 Jahre alt,erschoß durch die Soldaten, verstarb auf Grund einem Schussverletzung am 6. Mai.erhielt die letzte Ölung. hinterließ seine Frau Elżbieta und drei minderjährige Kinder Beerdigung fand am 5. 1863 in Biskupiec statt.

(Quelle: Thimm Werner, Der Aufstand in Bredinkenam 6. Mai 1863 [w:]Zeitschrift fur dieGeschichteundAltermuskundeErmlands, T. 42 (1983)

Heute in der Nähe von der Kapelle St. Roch und St. Florian ist eine Gedenktafel für Gefallenen in der Schlacht um das Wasser mit Ihren Namen und der Beschreibung der Ereignisses

Hundert Jahre nach diese Ereignisse wurde den Pojezierze-Verlag ein klienes Buch, geschrieben von Kazimierz Kuczyński, betitelt “Salwa w Bredynku” (Die Salve in Bredynek) herausgebracht. Das wurde in Form einer Erzählung über die Ereignisse von 1863 gefasst. Der Autor schrieb einer Spielerzählung mit dem Einfluss von antideutschen Politik. Er stellte die Tragödie der Familien und des gesamten Dorf, und Gräueltaten der preußischen Macht dar.

Magdalena Pąk